Der Justinus-Kerner-Preis der Stadt Weinsberg zum 10. Mal verliehen (2017)

Beitrag zur letzten Preisverleihung im Jahr 2014 siehe hier.

Am 17. September 2017, dem Vorabend des Geburtstags von Justinus Kerner,  wurde der Justinus -Kerner-Preis der Stadt Weinsberg an Seine Königliche Hoheit Carl Herzog von Württemberg verliehen. Ich selbst war 2002 der Preisträger. Vor dem Festakt mit seinem Programm traf man sich im Kernerhaus. im folgenden einige Fotos, die ich an diesem Tag in Weinsberg aufgenommen habe.

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Justinus Kerner ist im Stadtbild präsent

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Ich nähere mich dem Kernerhaus

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Vor dem Kernerhaus das alte Denkmal, am 18.10.1865 eingeweiht. Zur Geschichte und genaueren Beschreibung von Hans Göbbel  siehe Mitteilungen des J.K.-Vereins

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Der von Kerner so genannte „Geisterturm“ am Rande des Gartens

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Giebel des Kernerhauses, das seit mehr als 100 Jahren Museum dient

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Das Kernerhaus vom Garten aus betrachtet, mit Festgästen auf dem Balkon

 

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Der Preisträger S.K.H. Carl Herzog von Württemberg, auf der Ballustrade sitzend

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Büste von Justinus Kerner in der Hildthalle Weinsberg nach dem Festakt

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Auf der Rückreise: Abtei (Kloster) Neuburg bei Heidelberg; durch das Zugfenster am 18.09.2017 fotografiert; hier wohnte u. a. Alexander von Bernus; kulturhistorisch bedeutsam

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Peter Petri — ein weiterer Besuch seiner Kunstgalerie im Schrebergarten (2017)

Am 6. Oktober suchte ich wieder einmal den Schrebergarten von Peter Petri in Köln auf, den ich im vergangenen Jahr schon vorgestellt habe. Ich war überrascht, eine Open Air Kunstgalerie mit zahlreichen Gemälden, die am Zaun gehängt waren, vorzufinden.  Es war ein regnerischer Tag, aber während meines Besuchs, der etwa eine Stunde dauerte, schien die Sonne. Der Künstler war gerade anwesend, begrüßte mich sehr freundlich, stellte mir seine Werke vor und erzählte mir in klaren Sätzen seine Lebensphilosophie, die er aus seinem Lebenslauf mit den „4 K“ ableitet: Kuhhirte, Kunstschmied, Künstler, Katholik (wenn ich das richtig in Erinnerung behalten habe).   

Ich fragte, ob er die Gemälde auch über Nacht im Freien hängen lasse und ob er nicht Angst habe, dass sie gestohlen werden könnten. Die gelassene Antwort war, dass die Bilder die Witterung vertragen könnten und dabei keinen Schaden nähmen. Wer sollte die Gemälde schon stehlen, selbst wenn, würde ihn das nicht besonders treffen. Für ihn waren meine besorgten Fragen offenbar ziemlich belanglos. 

Ich fotografierte mit meinem neuen Smartphone und hatte dadurch auch die Möglichkeit, ein kurzes Interview mit Peter Petri aufzuzeichnen. Es ist mein erster Videoclip, den ich an den Anfang der Bilderserie stellen möchte. Da dies wegen zusätzlicher Kosten („Premiumtarif“) nicht direkt geht, hier der Link auf den betreffenden Youtube-Beitrag, auf den ich unten an passender Stelle noch einmal verweise. 

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Auf dem Weg zu Peter Petris Schrebergarten

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Blühende Lilien als Begrüßung

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Sitzbank mit Sonnen-Regen-Schirm gegenüber dem Schrebergarten

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Gemälde am öffentlichen Fußgängerweg

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Ein Schmetterling

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Eine Informationstafel

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Ein Zeitungsbericht vom 14. Juni 2017 über die Open Air Vernissaage

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Text des Berichts in Nahaufnahme

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Inzwischen ist der Künstler aufgetaucht — im Vordergurnd meine Aktentasche

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Peter Petri in seinem Garten neben einem Gemälde mit dem Motiv des Köner Doms

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Zwei Lämmer als Blumetöpfe

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Noch einmal das Gemälde mit dem Kölner Dom

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Peter Petri zeigt mir in seinem Garten verschiedene Schriften, in denen seine Arbeit gewürdigt wird; während der darin blättert,  fotografiere ich einige Seiten

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Zur Idee seiner Kunst

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Ein Bilder-Ensemble mit den Händen des früheren Kunstschmieds

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„Trauer“

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Frauenporträts

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Seerosen und „Waldlandschaft“

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Farbenfrohe Bilder

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Eine andere „Trauer“

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Ein Zeitungsbericht vom 29. Dezember 2004

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Ein weiterer Zeitungsbericht

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WErke aus Stein und Eisen

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Ein Zeitungsbericht vom 28. April 2015

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Selbstporträt: Der Künstler / Wachstum

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Einladung zu einer Vernissage (2015)

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Das geliebte Tulpen-Motiv

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Aus einer Broschüre

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Ein Zeugnis aus dem jahr 2006

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Der Traum vom harmonischen Beieinander der Religionen: Dom und Moschee in Köln

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Berichte über Peter Petris Wirken

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„Eisenskulptur aus einem Stück gebaut!“ (rechts)

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„Kubismus“

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Landschaftsbilder

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Aus einem illustrierten Gedichtband (Titelblatt siehe nächstes Bild)

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„Seelenknospen“: Illustrierter Gedichtband

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„Sehnsucht“

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„Julinacht“

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„SchutzVision einer Geliebten“

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Der Gekreuzigte

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„Ewige Ruhe“

 

Nach Durchsicht solcher Schriften in Petris Garten fotografierte ich die Gemälde, die open air vor allem am äußeren Gartenzaun angebracht waren, der einen internen Durchgang durch die Gartenanlage begrenzte.

 

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Wellenförmige Flusslandschaft

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Frauenporträt

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Eine Blumenfrau (mit 2 mal 2 Augen)

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Gemälde an der Außenwand der Gartenhütte

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Die Farben des Gemäldes passen sich an die Farben des Gebäudes an

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Segelboot(e)

 

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Eines der Freiluft-Bilder

 

 

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Ein Teil der Galerie im Durchgang der Gartenanlage

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Rote Blütenblätter

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Der Kölner Dom als Bildmotiv

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Werke, geschmiedet und gemalt

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Zur Begrüßung

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Der Eingang zu Peter Petris Garten

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Im Hintergrund der Künstler in seinem Garten

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Noch ein Tulpenbild

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Und noch eins …

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Gelbe Blumen

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Landschaft mit rotem Haus

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Pilzförmige Bäume, violette Färbung

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Dralle Blütenformen

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Komposition in gelb, rot, blau und grün

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Kölner Dom

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Eine Draht-Skulptur: Hierauf geht Peter Petri in einem kurzen Interview ein &

Das Interview zu dieser Skulptur hier auf Youtube.

 

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Geflochtener Reif

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Am eingang des Sperlingwegs, im Hintergrund die Bank mit Sonnenschirm

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Peter Petri — zum Abschied noch ein Foto

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ZWEI ÄPFEL — ABSCHIEDSGESCHENK von Peter Petri, etwa 14 Tage später zu Hause fotografiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute vor 283 Jahren wurde Franz Anton Mesmer in Iznang geboren

Der Arzt Franz Anton Mesmer wurde am 23. Mai 1734 in Iznang, einem Fischerdörfchen am Bodensee, geboren. Als Begründer des „thierischen“ oder „animalischen Magnetismus“, später Mesmerismus genannt, wurde er weltberühmt. 

Zu seinem 250. Geburtstag hatte ich 1984 ein Internationales Symposium in Meersburg organisiert, wo er am 5. März 1815 gestorben ist und wo sich auch sein Grab befindet. Diese Tagung wurde in einem Sammelband dokumentiert:

Franz Anton Mesmer und die Geschichte des Mesmerismus. Beiträge zum Inter­nationalen Wissenschaftlichen Symposion anläßlich des 250. Geburtstages von Mesmer, 10.- 13. Mai 1984 in Meersburg. Hg. von Heinz Schott. Stuttgart: Steiner 1985; 288 S.

Darin (S. 233-252) ist mein Artikel enthalten:

Mesmers Heilungskonzept und seine Nachwirkungen in der Medizin                

Hier Fotos, die vor 33 Jahre entstanden sind:

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Ich übergebe als „junger“ Privatdozent am 23. Mai 1984 vor Mesmers Geburtshaus dem damaligen Besitzer Herrn Bölli einen Blumenstrauß

 

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Der Gemeinderat von Iznang war zuvor feierlich vom Rathaus zu Mesmers Geburtshaus marschiert.

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Noch einmal das Geburtshaus, die Hinweistafel hängt unscheinbar an der rechten Seite der Haustür. Die gegenwärtigen Besitzer/Bewohner wollen kein Museum einrichten und scheuen den Rummel — eine durchaus ehrenwerte Haltung.

Anlässlich von Mesmers 200. Todestag am 5. März 2015 hielt ich in Meersburg einen Festvortrag im Schloss. Hier der betreffende Blog-Beitrag.

Touchdown — Bilder einer Ausstellung vom 11. Januar 2017

Am 11. Januar 2017 besuchte ich zusammen mit meiner Tochter

Touchdown – Eine Ausstellung von und über Menschen mit Down-Syndrom

in der Bundeskunsthalle. Hier meine Fotoserie.

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Die 1. Station: Die Landung im Foyer am Eingang zur Ausstellung

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Die 1. Station im Überblick

 

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Die ursprünglich auf dem Dach der Bundeskunsthalle geplante Landung

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Es geht los …

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Etepete — Eine Skulptur aus Holz

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Hinweistafel zur Skulptur

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Etepetete

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Etepetete

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Die 2. Station

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Die 3. Station

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Schüler von Jost von Kalkar, Niederlande um 1515           Die Anbetung des Christuskundes (mit einem Kind mit Down-Syndrom)

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Die 4. Station

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Das Theater in der Anstalt von John Langdon Down

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Fotos von Patienten, die John Langdon Down in seiner Anstalt anfertigte

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John Langdon Down (1828-1896), der Erstbeschreiber des später nach ihm benannten Syndroms

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Die 5. Station: Vernichtungsstrategie  im Nationalsozialismus

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Zum NS-Schönheitsideal — Ein einflussreicher Autor war Paul Schultz-Naumburg („Kunst und Rasse“, 1. Aufl. München 1928)

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Die 6. Station

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Mit Blitzlicht

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Otto — lebensgroße Skulptur von Markus Keuler (2012)

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Hinweistafel zu Otto

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Otto

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Chromosomen auf Wandteppich

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Die letzte Station

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Die letzte Station

 

Lilli Jahn über Martin Buber und ihre eigenen Gedanken – „Und ich liebe Gott auch in Mephisto“ (1925)

1925 hörte Martin Buber in einem Vortrag in Köln. Sie schildert den Eindruck, den er auf sie gemacht hat und entwickelt dann eigene Gedanken über ihr Verhältnis zu Gott. Am 10. Novmeber 2915 schreibt sie an ihre n zukünftigen Ehemann Ernst Jahn:

(vgl. Mein verwundetes Herz“. Das Leben der Lilli Jahn 1900-1944 von Martin Doerry (Pantheon Verlag 2012, S. 73 f.; siehe auch einen früheren Blog-Beitrag)

Von Martin Buber wollte ich Dir auch noch erzählen. Er ist ein feiner durchgeistigter Kopf, hat ein kluges Gesicht, sehr blaß, scharf geschnitten, mit langem schwarzem Bart und milden, sehr klaren Augen. Er sprach über den Urgedanken der biblischen Schöpfungsgeschichte. […] dann sprach er davon, daß man die Schöpfung nicht betrachten dürfe als etwas einmal Geschehenes, sondern als etwas Allzeitiges, etwas, das sich ewig erneuert und immer wieder vollzieht, aber stets in anderer Form. […] Und anhand von Vergleichen babylonischer und anderer alter Mathen bewies er, daß keine Schöpfungsgeschichte so umfassend und erschöpfend ist wie die des alten Testaments, die er zum Schluß noch vorlas.

Es war für mich im Grunde nichts Neues, und doch freut es mich, einmal solche Gedanken ausgesprochen zu hören. Denn ich verehre Gott in allem Geschehen, in jeder Lebensäußerung, in katastrophalen Ereignissen wie in kleisnten Dingen, ich liebe Gott im Rauschen der Bäume und des Windes wie in der zaertesten Blume, wie in allm Schönen, Hohen und Edlen. Und ich liebe Gott auch in Mephisto.

Aber wenn mein Gott hineingepreßt ist in die Formen einer Religion, sei es, welche es mag, dann kann ich ihn nicht wiederfinden. Und daher auch jedesmal meine Not an den Feiertagen. Für mich gibt es keinen Gottt der Juden, sowenig wie einen Gott anderer Völker. Für mich gibt es nur das „Göttliche an sich“. Aber beten kann ich nicht zu meinem Gott. Ich trage ihn in mir, und mein Glaube an ihn hilft mir — aber beten kann ich nicht. Verstehst Du das?“

Leider konnte ihr Ernst das nicht verstehen.

 

 

Touchdown — Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom (2016)

Am Freitag, 28. Oktober 2016, wird die betreffende Ausstellung um 19 Uhr in der Bundeskunsthalle eröffnet. Ich hatte bzw. habe die Ehre, Mitglied des Beirats zu sein. Bei einer Besprechung am 15. Oktober in den Räumen der downtown – Werkstatt für Kultur und Wissenschaft in Beuel überreichte mir Frau Dr. de Bragança diesen Pokal in Anerkennung meiner Mitwirkung am Ausstellungsprojekt. Eine entsprechenden Pokal erhielt auch Frau Julia Bertmann als Beiratsmitglied. 

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Der Pokal mit Apfel — zum Größenvergleich

Das Forschungs-Projekt TOUCHDOWN 21 ist aus der langjährigen Arbeit an der Zeitschrift „ohrenkuss … da rein, da raus …“ erwachsen. Es hat aus meiner Sicht letztlich mit der Selbstanalyse zu tun, der Selbsterforschung des eigenen Lebens von Behinderten und Nicht-Behinderten. 

Am 4. November 2016 erschien im Humanistischen Pressedienst (hpd) ein Interview, das Daniela Wakonigg mit der Hauptinitiatorin der Ausstellung Katja de Bragança geführt hat.

Die Medizinstudentin Lilli Jahn über den Psychiater Kurt Schneider (1924)

In der Biographie „Mein verwundetes Herz“. Das Leben der Lilli Jahn 1900-1944 von Martin Doerry (Pantheon Verlag 2012) schildert Lilli, wie sie in ihrem letzten Semester in Köln den renommierten Psychiater Kurt Schneider erlebt hat. In einem Brief vom 22. Januar 1924 schreibt sie an ihren zukünftigen Ehemann Ernst (vgl. S. 40):

„Liebe ist Kampf. Ein Kampf um uns selbst, ein Kampf um den anderen“, so wurde wohl heute Japsers rezitiert. Manchmal allerdings wurde mir dies phaenomonologische, psychologische Kleid zu eng, und ich mußte Luft schnappen, weil alles so kalt, so berechenbar ist. nichts von Wärme, von Glut, von Leben — ich möchte ja Schneider oft mal an den Schultern packen und ihn schütteln: Du lebst — ja — aber Du erlebst nicht an und mit Dir und durch Dich selbst  — und so auch heute. Ich weiß nicht, ob ich recht habe, aber ich mußte an die Kunst denken, an die Musik. Sie bringen uns doch viel mehr bei, was Liebe ist, wie sie lebt und bebt — nicht nur die Erotik meine ich. Und dabei steht mir das Mittelstück aus Rubens‘ Liebesgarten mit besonderer Deutlichkeit vor Augen. Aber schön war es doch, und man horcht gespannter in sich hinein und versucht sich selbst in seinen Beziehungen zu der geliebten Person vor sich hinzustellen. Aber ob es wohl gut ist, wenn man sich selbst so zersetzt und zergliedert?“

Treffender kann man das Unbehagen nicht formulieren, das sich aus der Spannung zwischen einer objektiven („wissenschaftlichen“) Analyse und dem subjektiven Erleben ergibt, gerade auf dem Feld von Liebe und Eros.

Im Übrigen ist die Biografie in meinen Augen ein Schlüsseltext zum Einblick in die absolute Katastrophe, welche die NS-Diktatur bedeutete.