Corona und was die Seuchengeschichte lehrt. Essay (2020) — GERADE ERSCHIENEN!

Hervorgehoben

Am 18.10.2020 wurde mein Essay veröffentlicht.

Hier der Link zum Bestellen bei BoD – Books on Demand.

Eine Voransicht ist hier bei Google Books zu sehen.

Leider zeigten sich eine Reihe von angefragten Verlagen nicht an meinem Manuskript interessiert, näheres hierzu in diesem Blog-Beitrag

Kunsthalle Mannheim — Mein Besuch am 25.06.2021

Am Freitag, 25.06.2021 besuchte ich erstmals die Kunsthalle Mannheim. Dort liefen zwei Sonderausstelllungen: zu Anselm Kiefer (geb. 1945) und James Ensor (1860-1941). Die Werke des Ersteren durften fotografiert, die des Letzteren nicht fotografiert werden.

Meine Fotos zur großartigen Anselm Kiefer Ausstellung kann ich hier aus Copyright-Gründen nicht direkt zeigen. Ich habe den Zugang verschlüsselt. Die kosmologischen, mythologischen und kabbalistischen Motive sind von zentraler bedeutung und nicht zuletzt auch wissenschafts- und religionsgeschichtlich von Interesse. Ich habe sie in diesem von einem Passwort geschützten Blog-Beitrag zusammengefasst.

Es handelt sich insbesondere um folgende Werke: „Am Anfang“ / „Frauen der Antike“ / „Shebirat Ha Kelim“ / „Jaipur“ / „Der fruchtbare Halbmond“ / „Der verlorene Buchstabe“.

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Alicja Kwades Instal­la­tion „Die bewegte Leere des Moments“ ist hier in der Eingangshalle in Bewegung zu sehen (und zu hören!).

Dies Installation von Rebecca Horn (1993) ist verschieden interpretierbar. In meinen Augen kann sie auch als Variation der Himmels- oder Jacobsleiter angesehen werden.

Installation von Rebecca Horn (1993)
Im Hintergrund der Mannheimer Wasserturm
Erklärungstafel zur Installation von Rebecca Horn
„Capricorne“ (1948-1964) von Max Ernst: Im Foyer der Kunsthalle Mannheim

Sehenswert ist das Treppenhaus des historischen Gebäudes der Kunsthalle, in dem der Jugendstil sehr schön zu Geltung kommt.

Beim Rundgang durch die Dauerausstellung habe ich dann einige mehr oder weniger bekannte Gemälde fotografiert.

OTTO DIX: Streicholzhändler II.1927 (li.) und Die Irrsinnige. 1925
OTTO DIX: Streichholzhänlder II (1927)
OTTO DIX: Die Irrsinnige (1925)

Man sieht meinen Schatten mit Hütchen und Handy …

Salvador Dalí und Hans Arp. Die Geburt der Erinnerung (Ausstellung 2020/21)


Diese Ausstellung wird im Arp Museum Bahnhof Rolandseck vom 16. Feb 2020 – 10. Jan 2021 gezeigt (Ausstellungsflyer unten). Ich besuchte sie am 3. Oktober 2020 und fotografierte einige Exponate. Diese Dokumentation dient ausschließlich der privaten Forschung und verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen.

Vorderseite des Ausstellungsflyers „Salvaor Dalí …“

Zugleich wurde auf einem Stockwerk tiefer die Ausstellung „Kunstkammer Rau: „Traum und Vision“ gezeigt, siehe Ausstellungsflyer unten. Exponate, die zu dieser Ausstellung gehören, werden in den Legenden entsprechend dokomentiert. Die Fotos des Parapsychologen Albert von Schrenck-Notzing waren als große Wandbilder in der Ausstellung „Kunstkammer Rau …“ integriert.

Vorderseite des Ausstellungsflyers „Kunstkammer Rau …“
Albert von Schrenck-Notzing; Lichterscheinung, produziert vom französischen Medium Marthe Beraud, alias Eva C. 17. Mai 1912,
Auf eine ganze Wandfläche vergrößert; Legende siehe oben

Aus einem anderen Winkel

Was der schlafende Apostel Petrus (16. Jh.) mit von Schrenck-Notzings Medium Stanislawa Popielska (20. Jh.) zu tun haben soll, bleibt wohl eine Geheimnis der Ausstellungsmacher.

Salvador Dalí: Metronom (1944), nach einem Objet indestructible von Man Ray (1923) für den Film „Spellbound“ von Alfred Hitchcock (1945), zu dem er eine Traumsequenz entwarf
Erläuterung des Kontexts siehe n#chste Abbildung

Dali’s Dream of Venus Pavilion from the 1939 Worlds Fair in Queens: In diesem Ausstellungsraum wird der Dalís Pavillion zur New Yorker Weltausstellung 1939 nachempfunden. Habe auf Fotografien in diesem Fall verzichet, siehe Schild unten..

„To believe it“ – Lee Miller Fotoausstellung (Erfurt 2020)

Am 23. September 2020 besuchte ich diese Ausstellung. Sie ist die eindrücklichste Fotoausstellung, die ich je gesehen habe. Hier die Wiedergabe einiger Exponate. Die Glasabdeckungen reflektieren andeutungsweise meine Person, während ich fotogarfiere. Ich zeige die Fotos mit Bilderrahmen, wie sie in der Ausstellung präsentiert wurden.

Anmerkung vom 30.09.2020:

Vera Lengsfeld hat die Ausstellung in diesem lesenswerten Blog-Beitrag vom 8.09.2020 besprochen.

In der NZZ vom 29.09.2020 bespricht Daniele Muscionico die Ausstellung ausführlich (neben der Erfurter Ausstellung auch die Zürcher: «Lee Miller – Fotografin zwischen Krieg und Glamour», Zürich, Museum für Gestaltung, bis 3. Januar 2021

Beide Berichte zollen der Fotografin Lee Miller hohen Respekt. Jeder, der die Ausstellung gesehen hat, kann sich dem anschließeln!

Vorderseite des Flyers zur Ausstellung

Legende zu diesem und den nächsten beiden Bildern siehe unten

Tafel zur Einführung in die Ausstellung
Legenden für dieses und die folgenden beiden Bilder siehe unten

Beethoven hätte zu seinem 250. Geburtstag Besseres von der Stadt Bonn verdient (2020)

Am 31.01.2020 machte ich bei meinem Gang über den Münsterplatz die folgenden Fotos. Mir viel auf, dass die komische und m. E. unpassende Lichtinstallation, die während des Weihnachtsmarkts das Beethovendenkmal umringelt hatte, verschwunden war. Aber noch mehr fiel mir auf, wie gescheckt das Dankmal aussah. Ich bin kein Fachmann, aber ich fragte mich, warum man zum 250. Geburtstag des Giganten das Denkmal nicht hätte etwas aufpolieren können. Oder soll es bewusst so aussehen, wie auf den Fotos? Ich vermute, dass man die Patina („Grünspan“ bei Bronze-Skulpturen) bewusst erhalten wollte und möchte mich insofern für mein Banausentum entschuldigen. Trotzdem: Andernorts — wie z. B. beim Luther-Denkmal in Wittenberg — hat man auf die Patina verzichtet. 

Natürlich gibt es Schlimmeres:

Zum Beispiel die Beethovenhalle, die derzeit eine Bauruine ist — und das Ende der Restaurierung nicht absehbar. Auch eine Fertigstellung zum 200. Todestag 2027 wollte der zuständige städtische Amtsinhaber nicht definitiv zusichern. 

Zum Beispiel der komische Kasten auf dem Remigiusplatz, der speziell für teuer Geld zum Jubiläumsjahr aufgebaut wurde und dessen Hauptfunktion genau besehen eine öffentliche Toilette auf der Rückseite ist. Ich kenne niemanden, dem dieses Gebilde gefällt. Die Einrichtung öffentliche Toiletten in der Innenstadt, die ordentlich geführt werden, wird wohl jedermann/jedefrau (ist das korrekt gegendert?) begrüßen, aber über die architektonisch merkwürdige Konstruktion hält sich die Freude — mit und ohne schöner Götterfunken — in Grenzen halten.

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Beethoven-Denkmal in Bonn (Fotos: H. Schott, 31.01.2020)

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Braucht Beethoven Patina?

 

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Wenigstens den Sockel hätte man aufpolieren können

Bei Wikiwand heißt es:

Die Patina in der Restaurierung

In der modernen Restaurierung wird die Patina mit zur Originalsubstanz gezählt, da sie die Objektgeschichte dokumentiert wie wenige andere Aspekte des Erhaltungszustands. Von einem Konzept des „Erstrahlens in neuem Glanz“ hat sich die Denkmalpflege distanziert, trotzdem ist eine Reinigung eines Objekts im Rahmen der Restaurierung unumgänglich. Inwiefern die Patina also erhalten werden soll, ist bei jedem Objekt abzuwägen.

Offenbar entschied man sich in Bonn: Die Patina muss dranbleiben. Na ja, ist halt Geschmacksache …

 

 

Eine Klecksographie von Peter Petri zu Weihnachten und zum neuen Jahr 2020

Siehe u. a. auch diesen und diesen und diesen Blog-Beitrag zu Peter Petri.

Heute erhielt ich von Peter Petri gute Wünsche zu Weihnachten und zum neuen Jahr 2020. Er schickte mir eine farbenprächtige Klecksographie (Faltbild) in doppelter Postkartengröße — wunderbar gelungen. 

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Klecksographie von Peter Petrie (22,8 cm x 15,2 cm) (Foto: 18.12.2019)

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Linke Rückseite der obigen Doppelkarte

 

 

Ein Nachmittag in Weimar (2019)

Am 10. Dezember 2019 besuchte ich auf der Durchreise Weimar, um die Sonderausstellung

„Abenteuer der Vernunft: Goethe und die Naturwissenschaften um 1800“

im Schiller-Museum zu besuchen. Es war an diesem Nachmittag sonnig und kühl, der Weihnachtsmarkt gut besucht und — ein schöner Anblick — rund um das Goethe-Schiller-Monument herrschte auf einer Eisbahn ein reges Treiben von Schlittschuhläufern. 

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Weimar am 10. Dezember 2019

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Goethe und Schiller schauen zu …

Anmerkung vom 18.12.2019:

Zum Vergleich das Beethoven-Denkmal auf dem Bonner Münsterplatz:

Statt einer Leuchtspirale (Beethoven hat das eigentlich nicht nötig) wäre eine Eisbahn für Schlittschuhläufer schöner, finde ich …

Was in Weimar geht (Eisbahn integriert in Weihnachtsmarkt) sollte auch in Bonn möglich sein.

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Beethoven-Denkmal auf dem Bonner Münsterplatz (Foto: 18.12.2019)

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Ausstellungsplakat  (Dauer der Ausstellung: 28.8.-5.01.2020)

 

Im Folgenden zwei Bilder von Carl Gustav Carus, die in der Ausstellung gezeigt wurden. Siehe auchdiesen Blog-Beitrag zu den Carus-Bildern in Dresden, die ich in diesem Jahr fotografiert habe. 

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Carl Gustav Carus (Legende siehe nächstes Foto)

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Legende zu obiger Abbildung

Goethe hatte das nachfolgende Gemälde von Carus in seiner Sammlung!

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Legende siehe unten

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Legende zu obigem Gemälde

 

Aus meiner medizinhistorischen Sicht waren folgende Exponate besonders interessant:

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„Temperamentenrose“ — Beispiel für die lange Wirkung der traditionellen Temperamentenlehre (Legende siehe unten)

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Legende zu obiger Abbildung

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Ein merkwürdiger Nachklang der „natürlichen Magie“: Wunderzeichen der Natur (legende siehe unten)

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Legende zu obigem Objekt

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Enthüllung der Isis, ein beliebtes Motiv der Naturforschung um 1800      Aus dem betreffenden Ausstellungskatalog

Zum Motiv der Enthüllung der Isis (Natura) siehe diesen Blog-Beitrag.